Schauspieler

Thomas Wolff

BIOGRAFIE

Thomas Wolff, in Bremen geboren, studierte Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München. Sein erstes Engagement führte ihn 1986 für vier Jahre an das Burgtheater Wien. Es folgten Engagements am Schillertheater Berlin (1990-1993), am Schauspiel Bonn (1993-1995) und am Zimmertheater Tübingen (1996-1998). Er arbeitete mit Regisseuren wie Claus Peymann, Peter Zadek, Alfred Kirchner und Valentin Jeker. Seit 2002 ist Thomas Wolff fest im Ensemble des Theaters Bielefeld und stand seitdem in zahlreichen großen Rollen auf der Bühne. Er war u. a. Alfred Ill in Mareike Mikats Inszenierung Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt, Maximilian Moor in Schillers Die Räuber (Regie: Tim Tonndorf), der Vorsitzende in Terror von Ferdinand von Schirach (Regie: Michael Heicks), Danforth in Arthur Millers Hexenjagd (Regie: Dariusch Yazdkhasti) und Gessler in Schillers Wilhelm Tell (Regie: Christian Schlüter). Außerdem konnte man ihn u.a. in der Hauptrolle von Simon Stephens‘ Heisenberg (Regie: Christian Schlüter), in der Musiktheaterproduktion Orpheus in der Unterwelt von Offenbach (Musikalische Leitung: Gregor Rot / Inszenierung: Nadja Loschky), als Giri in Brechts Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (Regie: Tim Tonndorf), sowie in Bernhard Mikeskas szenischer Installation Requiem erleben. 2005 erhielt er den Theaterpreis »Theatertaler« der Theater- und Konzertfreunde Bielefeld.