Kammermusik

Schwanengesang

6. Kammerkonzert

Mo. 15.02.2021 um 20:00 Uhr
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal

Beschreibung

Franz Schubert
Impromptus Nr. 1, 3 D 899
Schwanengesang D 957

Die vierzehn Lieder des Schwanengesangs von Franz Schubert verdanken ihren Titel dem Umstand, dass es sich dabei um Schuberts letzte vollendete Kompositionen handelt, entstanden im Herbst 1828. Zusammengestellt hatte die Lieder nach Texten von Ludwig Rellstab, Heinrich Heine und Johann Gabriel Seidl Schuberts Verleger Tobias Haslinger erst nach dessen Tod. Dieser dritte große Liederzyklus entbehrt zwar der inhaltlichen Geschlossenheit einer Winterreise oder der Schönen Müllerin, verhandelt dafür aber „typische“ Schubert-Themen wie Einsamkeit, Sehnsucht und Entfernung von geliebten Menschen – und tut das so authentisch wie vielseitig. Dass Schubert, der Gründervater des „Kunstlieds“ hierbei im Zenit seines künstlerischen Ausdrucks agierte, muss kaum noch eigens erwähnt werden. Zwei Impromptus – lyrische Klavierstücke, denen Schubert ebenfalls eine eigene, fantasievolle Identität als Kontrastentwurf zur formorientierten Sonate erschuf – runden das Programm ab.
Lorin Wey, in Bern geboren, studierte in Wien Gesang und gehört seit 2017 dem Ensemble des Musiktheaters in Bielefeld an. Der junge Tenor verkörperte u. a. Monostatos, Mime (Das Rheingold), Pasquale (Orlando Paladino), Kaufmann (Jakob Lenz), Freddy Eynsford-Hill (My Fair Lady) und Pluto in Orpheus in der Unterwelt. Aktuell ist er als Marcus Lycus im Musical Die spinnen, die Römer! und als Borsa in Dunkel ist die Nacht, Rigoletto! im Stadttheater zu erleben.

Termine

Kurzinfo

Veranstalter
Bielefelder Philharmoniker (Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld)

Spielort
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
Lampingstr. 16
33615 Bielefeld
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